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100 Jahre SP Bolligen

 

 



 

 

Letzte Aktualisierung: 01.02.2012

 

Presseberichte 2011

Bantiger Post vom 1.12.2011

100 Jahre SP Bolligen - für ein letztes Mal!

Wir treffen uns in der Pfrundschür bei der Kirche Bolligen zu unserem letzten Jubiläumsanlass am

Samstag, 3. Dezember 2011

10.00-11.15 Uhr: Führung durch die Ortsstube Bolligen mit unserem Ortsstubenverwalter Markus Stämpfli;

11.30 Uhr: Apéro im Restaurant Sternen, Bolligen.

Dort stossen wir mit unserer Bolliger SP-Nationalrätin Margreth Kiener Nellen an auf 100 Jahre SP Bolligen sowie auf die SP-Erfolge bei den nationalen Wahlen.

Gemeinsames Mittagessen ist möglich.

Es lädt Sie herzlich ein     Ihre SP Bolligen


Bantiger Post vom 24.11.2011

Hans im Stöckli!

Die Sensation ist geschafft! Rund 50% der Stimmenden des Kantons Bern haben Hans Stöckli, Kandidat der Sozialdemokratischen Partei, in den Ständerat gewählt. Der Vorsprung auf den bisherigen, Adrian Amstutz von der SVP, beträgt über 21'000 Stimmen, in Bolligen war das Verdikt noch eindeutiger: 55,3% für Stöckli, 36,9% für Amstutz!

Wir danken den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für die breite Unterstützung von Hans Stöckli. Dank seiner Wahl und jener von Werner Luginbühl kann sich jetzt die grosse Mehrheit der Berner Bevölkerung auch im Ständerat vertreten fühlen. Die Abwahl des bisherigen Ständerats der SVP hat - nicht zum ersten Mal -  gezeigt, dass sich das Stimmvolk weder kaufen noch für dumm verkaufen lässt. Für ihre Politik der Ausgrenzung und der Verunglimpfung des politischen Gegners und all jener, die anders sind oder anders denken, für die Anmassung, dass nur sie weiss, was für die Schweiz gut ist, für diese Arroganz hat die SVP und ihr Kandidat von einer Mehrheit der Bernerinnen und Bernern die einzig richtige Antwort erhalten. Diese Reaktion ist erfreulich und gleichzeitig beruhigend.

SP Bolligen


Bantiger Post vom 17.11.2011

Die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 22.11.2011

Die SP Bolligen hat an ihrer Versammlung vom 9.11.11 die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 22. November 2011 diskutiert. Die beiden Gemeinderäte Jon Duri Tratschin und Niklaus Wahli informierten in gewohnt souveräner Art und Weise.

Am meisten zu reden gab erwartungsgemäss der Voranschlag 2012. Die SP ist beunruhigt über die Verschlechterung der finanziellen Situation der Gemeinde und wie düster die Aussichten für die nächsten Jahre sind. Ohne Mehreinnahmen schlittert die Gemeinde Bolligen in eine bedenkliche Schuldenwirtschaft. Es kann aber nicht sein, dass der nächsten Generation eine Gemeinde übergeben wird, die finanziell «auf dem Zahnfleisch läuft». Nach eingehender Diskussion beschloss die Versammlung, dem Voranschlag zuzustimmen, gleichzeitig aber den Antrag zu stellen, die Liegenschaftssteuer auf 1,2 Promille zu erhöhen. Mit dieser moderaten Erhöhung könnten Mehreinnahmen generiert werden und für die betroffenen Steuerpflichtigen ist die Mehrbelastung verkraftbar. Im Vergleich zu anderen Gemeinden läge Bolligen damit im Mittelfeld.

Bei den neuen Schulstrukturen und dem Konzept Schule Bolligen unterstützt die SP die Anträge des Gemeinderates. Die SP ist sich bewusst, dass die Schliessung der Schule Geristein für das Dorf und die betroffene Bevölkerung eine massive Veränderung mit sich bringt. An der Versammlung wurde viel Verständnis für allfälligen Unmut, der damit ausgelöst wird, geäussert. Gleichzeitig kann aber nicht ignoriert werden, dass die Führung von zwei Aussenschulen auf die Dauer nicht möglich ist.

Beim Geschäft der Schul- und Sportanlage Lutertal wird von der SP der Antrag des Gemeinderats unterstützt. Bezüglich der Mehrzweck-Turnhalle könnte man sagen «nice to have», aber leider lässt die aktuelle finanzielle Situation der Gemeinde dies nicht zu. Die bestehenden Hallen reichen, um die Bedürfnisse der Schule und der Vereine abzudecken.

Die Kreditabrechnungen wurden zur Kenntnis genommen.

Thomas Zysset


Bantiger Post vom 10.11.2011

Hans ins Stöckli

Der 1. Wahlgang der Ständeratswahlen hat gezeigt, dass sich die StimmbürgerInnen von zwei klar bürgerlichen Politikern nicht angemessen vertreten fühlen. Dies gilt insbesondere für die städtischen Gebiete, die Agglomerationen und den französischen Kantonsteil, wo Hans Stöckli das beste Ergebnis aller Kandidaten erzielt hat.

Eine ausgewogene Vertretung unseres Kantons kann nur mit Hans Stöckli erreicht werden. Als Stadtpräsident von Biel hat er sich als Brückenbauer bewährt. In dieser Zeit hat er Arbeitsplätze geschaffen, Schulden abgebaut, die Abwanderung gestoppt und der expo.02 zum Erfolg verholfen.

Am 2. Wahlgang am 20. November braucht es auch Ihre Stimme, damit Hans mit seiner reichen politischen Erfahrung ins Stöckli einziehen kann.     Beatrice Graber

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12.10.2011:  100 Jahre SP Bolligen. Präsentation der Festschrift: www.bern-ost.ch  


Bantiger Post vom 13.10.2011

100-Jahr-Jubiläum und
Nationalrätin Margret Kiener Nellen wieder in den Nationalrat!

Liebe Bolligerinnen und Bolliger
Liebe Worblentalerinnen und Worblentaler

Die SP Bolligen empfiehlt Ihnen einstimmig Nationalrätin Margret Kiener Nellen zur Wiederwahl in den Nationalrat. Sie kandidiert auf Liste 2, Nr. 02.02.0.

Mit hohem Leistungsausweis engagiert sich Margret Kiener Nellen seit 2003 im Nationalrat. Sie ist Präsidentin der gewichtigen Finanzkommission des Nationalrats sowie von bernsport, Dachverband der bernischen Sportverbände. Weiter ist sie Vizepräsidentin des Stiftungsrates Inselspital Bern sowie des Stiftungsrates der tilia Pflegezentren Ittigen, Witikofen und Köniz.

Im Bundeshaus hat sie unter anderem durchgesetzt, dass Jugend + Sport auf alle 5- bis 10-jährigen Kinder erweitert wird. Im September 2011 setzte sie durch, dass alle Bahnhöfe, Züge und Busse bis 2023 behindertengerecht sein müssen und nicht erst 2038, wie es die SVP wollte. Nationalrätin Kiener Nellen führt seit 1987 ihr eigenes Anwaltsbüro in Habstetten/Bolligen. Mehr finden Sie unter www.kienernellen.ch.

Am Jubiläumsanlass vom Samstag, 15. Oktober 2011 im Reberhaus Bolligen findet die Vernissage unserer Festschrift «100 Jahre SP Bolligen» statt. Darin macht Nationalrätin Margret Kiener Nellen zum ersten Mal öffentlich, was 2008 passierte:

«An einem Montagabend im Januar 2008 ging vor unserem Haus in Habstetten ein Schuss durch, der unsere Wohnung zwar verfehlte, aber haarscharf am Kopf unserer Nachbarin vorbeiflog und in die Wand in ihrem Wohnzimmer einschlug. Der Typ der Tatwaffe wurde identifiziert, nicht aber der Täter. Wenige Tage darauf erhielt ich einen wüsten anonymen Drohbrief mit Poststempel Bolligen Dorf. Mehrere Strafanzeigen hatten keine Folgen. Das hat meine Reaktion nach dem ersten Wahlgang fürs Gemeindepräsidium im Herbst 2008 (Nichtantreten zum zweiten Wahlgang) stark beeinflusst: Ich wollte nicht, dass meine politische Tätigkeit meine Familie und Nachbarn gefährdete!»

Das Jubiläumsfest 100 Jahre SP Bolligen beginnt am Samstag, 15. Oktober 2011, um 17 Uhr mit Apéro und Grussbotschaften im Reberhaus.

20.30 Uhr startet im 1. Stock des Reberhauses das öffentliche Kulturprogramm «Satiralltag - Songs und Texte zur Zeit» mit dem renommierten Kabarettisten und Liedermacher Gusti Pollack, zu dem Sie herzlich eingeladen sind.

Ihre SP Bolligen


Bantiger Post vom 6.10.2011

Die SP Bolligen feiert 2011 ihren 100. Geburtstag. Ein Fest im Reberhaus am Samstag, 15. Oktober 2011, bildet den Höhepunkt. Zu diesem Tag erscheint auch eine Festschrift, die einiges aus der SP-Sektionsgeschichte nachzeichnet und Personen, die sich für die Partei und die Gemeinde einsetzten, ins Gedächtnis ruft, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft.

Vision für Bolligen im Jahr 2050

«Wenn wir uns als urbanes Zentrum gegenüber anderen Metropolitanräumen behaupten wollen, braucht es ein Zusammenwachsen der Region. Wir müssen erkennen, dass wir auf enge regionale Kooperation angewiesen sind, um der internationalen Konkurrenz begegnen zu können. Nur wenn uns dies gelingt, werden wir im Jahre 2050 stolz vom Gurten hinunterblicken können auf einen modernen, lebenswerten urbanen Raum mit gemeinsamer Identität.

Alexander Tschäppät

Die vollständige «Vision für Bolligen 2050» auf unserer Website. www.sp-bolligen.ch

 

 

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Bantiger Post vom 29.9.2011

Das Fest im Reberhaus, Samstag, 15. Okto-ber 2011, krönt das 100-Jahr-Jubiläum der SP Bolligen. Dazu erscheint eine Festschrift mit Einblicken in die SP-Sektionsgeschichte und mit Porträts über Personen, die sich für die Partei und die Gemeinde einsetzten.

Porträt Rosmarie Kurz

In Habstetten hat eine zentrale Figur der schweizerischen Friedensbewegung ihren Lebensabend verbracht. Rosmarie Kurz war bis zu ihrem Tod am 15. November 2002 eine hellhörige, leidenschaftliche Zeitgenossin. Auch im engeren Kreis von Bolligen hat sie sich engagiert und an unzähligen Veranstaltungen der SP Bolligen kreativ mitgewirkt.

Ihr Haus in Habstetten wurde für viele FreundInnen aus aller Welt zu einer zweiten Heimat, weil sie wie wenige die Gabe besass, ihr Gegenüber wichtig zu nehmen. Humor gehörte ebenso zu ihr wie ihre Fähigkeit, Menschen das Richtige zu fragen.

Das vollständige Porträt von Rosmarie Kurz ist nachzulesen auf unserer Website http://www.sp-bolligen.ch

 


Bantiger Post vom 15.9.2011

Ein Fest im Reberhaus, Samstag, 15. Oktober 2011, krönt das 100-Jahr-Jubiläum der SP Bolligen. Dazu erscheint eine Festschrift mit Einblicken in die SP-Sektionsgeschichte und mit Porträts über Personen, die sich für Partei und Gemeinde einsetzten.

Bauboom in Bolligen

Die SP Bolligen hat sich für eine massvolle, nachhaltige Gemeindeentwicklung stark engagiert. Uns liegt der  langfristige Erholungs- und Naturwert unserer Gemeinde sehr am Herzen. Christian Kunz

Der ganze Beitrag von Christian Kunz findet sich auf unserer Website http://www.sp-bolligen.ch

 


Bantiger Post vom 8.9.2011

Ein Fest im Reberhaus, Samstag, 15. Oktober 2011, krönt das 100-Jahr-Jubiläum der SP Bolligen.
Dazu erscheint eine Festschrift mit Einblicken in die SP-Sektionsgeschichte und mit Porträts über
Personen, die sich für Partei und Gemeinde einsetzten.

Porträt Heidi Jaberg

Heidi Jaberg hat auf der Gemeindeschreiberei viel geleistet, aber auch in ihrer typischen
Bescheidenheit und Verlässlichkeit lange Jahre das Sekretariat der SP Bolligen geführt.
Einigen im Dorf ist auch ihr musisches Talent wohlbekannt.

Hier ein kleines Müsterchen:

Wer zahlt, der befiehlt,
doch nicht jeder, der befiehlt, bezahlt.

In der Politik ist der rechte Weg gar oft der linke.

Auch bei demjenigen, der das Herz auf dem rechten Fleck hat, schlägt es immer links!

(Heidi Jaberg, Zeit-Zeichen, 1999).

Das ausführliche Porträt ist nachzulesen unter http://www.sp-bolligen.ch


Bantiger Post vom 1.9.2011

Die SP Bolligen feiert 2011 ihren 100. Geburtstag

Ein Fest im Reberhaus am Samstag, 15. Oktober 2011, bildet den Höhepunkt. Zu diesem Tag erscheint auch eine Festschrift, die einiges aus der SP-Sektionsgeschichte nachzeichnet und Personen, die sich für die Partei und die Gemeinde einsetzten, ins Gedächtnis ruft, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft. Einzelne Kapitel aus dieser Festschrift werden in loser Folge in der Bantiger Post vorabgedruckt.

Wir haben auch junge BolligerInnen gefragt, wie sie sich das Leben in Bolligen 2050 vorstellen. Hier ein weiteres Müsterchen von Risch Tratschin:

«Wollen wir ernsthaft unser Verhalten so anpassen, dass die Lebensqualität unserer Nachfahren gleich gut sein kann wie unsere? Dann müssen wir an unserem Wachstumsglauben rütteln!»

Weiteres zu Risch’ und anderen Zukunftsvisionen finden die interessierten LeserInnen auf der SP-Bolligen-Homepage www.sp-bolligen.ch.

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Bantiger Post vom 1.9.2011

Podiumsdiskussion zu den Ständeratswahlen

Den Fragen von Jörg André, Radiojournalist aus Bolligen, und des Publikums wird sich auch unser Kandidat Hans Stöckli aus Biel stellen. Als ehemaliger langjähriger, erfolgreicher Bieler Stadtpräsident hat er gelernt, Brücken zu bauen zwischen den Sprachgrenzen, zwischen den ländlichen und städtischen Interessen. Als Macher galt er in Biel, weil er sich beispielsweise nach dem harzigen Planungsbeginn der Expo 02 einschaltete und massgeblich zu deren Gelingen beitrug. Er weiss um die Bedeutung der Wirtschaft und kämpft nun für einen starken Kanton Bern. Mit seiner Politerfahrung kennt er auch die Sorgen und Nöte der ArbeitnehmerInnen, der KonsumentInnen und der MieterInnen.

Kommen Sie am 5. September um 20 Uhr ins Reberhaus und machen Sie sich selbst ein Bild von Hans Stöckli und den übrigen KandidatInnen.

Ein überparteilicher Anlass für die Bolliger und Worbletaler Bevölkerung.

Beatrice Graber


Aus Bantiger Post vom 25.8.2011

Die SP Bolligen feiert am Samstag, 15. Oktober 2011, im Reberhaus ihren 100. Geburtstag. Zu diesem Fest erscheint auch eine Festschrift, die einiges aus der SP-Sektionsgeschichte nachzeichnet und ins Gedächtnis ruft, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft. Einzelne Kapitel aus dieser Festschrift werden in loser Folge vorabgedruckt.

Wir haben auch junge BolligerInnen gefragt, wie sie sich das Leben in Bolligen 2050 vorstellen. Hier ein Müsterchen von Jana Wahli:

«... In die Ferien reisen wir zwar mittlerweile mit emissionsfreien, solarbetriebenen Flugzeugen. Reiseziele wie die Malediven oder auch Venedig gibt es aber leider nicht mehr, da diese bereits überflutet worden sind. Dafür sind Mondflüge der neueste Hit...»

Weiteres zu Janas und anderen Zukunftsvisionen finden die interessierten LeserInnen auf
www.sp-bolligen.ch


Bantiger Post vom 11.8.2011

Offene Einladung an die Bevölkerung -
Führung durch das Bundeshaus

• Haben Sie Lust, einmal selbst durch die Wandelhalle zu wandeln?
• Wo gibt es Bolliger und wo Ostermundiger Marmor im Bundeshaus?
• Was läuft ab 12. September in der Herbst-Session der beiden Räte?
• Gibt's Neues zu den nationalen Wahlen am 23. Oktober 2011?

Wir laden Sie herzlich ein zu einer Führung mit Nationalrätin Margret Kiener Nellen
aus Habstetten/Bolligen am

Freitag, 9. September 2011, ab 17.30 Uhr

17.30 Uhr: Treffpunkt Eingang Bundesterrasse – hinter dem Bundeshaus
18.00–19.00 Uhr: Führung und Diskussion mit Margret Kiener Nellen
19.00–20.00 Uhr: Apéro im Restaurant Galerie des Alpes im Bundeshaus.

Wir geniessen Köstlichkeiten des neuen Bundeshaus-Restaurants.
Kosten: Fr. 17.— pro Person.
Max. 100 Teilnehmende.

Bitte amtlichen Ausweis (für Eingangskontrolle Bundeshaus) mitnehmen.
Wir bitten um Anmeldung bis Samstag, 3. September, per
• E-Mail: kienernellen@bluewin.ch
oder per Post an:
• Advokaturbüro Kiener Nellen
Dorfstrasse 30
3065 Habstetten/Bolligen

Freundlich lädt ein: Ihre SP Bolligen

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Bantiger Post vom 7.7.2011

Die SP Bolligen feiert 2011 ihren 100. Geburtstag. Ein Fest im Reberhaus am Samstag, 15. Oktober 2011, bildet den Höhepunkt. Zu diesem Tag erscheint auch eine Festschrift, die einiges aus der SP-Sektionsgeschichte nachzeichnet und Personen, die sich für die Partei und die Gemeinde einsetzten, ins Gedächtnis ruft, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft. Einzelne Kapitel aus dieser Festschrift werden in loser Folge in der Bantiger Post vorabgedruckt.

Thomas Zysset, Präsident SP Bolligen

Porträt Gerhard Schmutz

(Parteipräsident SP Bolligen 1980–84)

Gerhard Schmutz ist in einem typischen «Sozi»-Milieu in Ostermundigen aufgewachsen. Der Urgrossvater war Bauer, der Grossvater Handwerksmeister, der Vater Lokführer mit Arbeitslosenerfahrung nach der Weltwirtschaftskrise 1929.
Der junge Gerhard war der erste in der Familie, der studieren konnte. Von der Sekundarschule Bolligen kam er ins Gymnasium Bern und an die ETH Zürich, wo er als Bauingenieur abschloss.

Aus dieser Tradition heraus versteht er auch die Grundwerte der Sozialdemokratie. Der Mensch und nicht Geld steht für ihn im Zentrum, das Recht auf ein Leben in Würde. Sozialer Ausgleich ist nötig, wichtigster Pfeiler ist Bildung. Seine eigenen Kinder hat er in die damals neue Steinerschule in Ittigen geschickt, dort wo der pädagogische Ausgleich zwischen Kopf, Herz und Hand nicht nur theoretisch existiert, sondern tagtäglich gepflegt wird.

Die Nähe zur Steinerschule war 1977 auch der Hauptgrund für die Wahl des Wohnsitzes Bolligen. 3 Jahre später übernahm Gerhard Schmutz das Präsidium der SP Bolligen von Rudolf Lauterburg.

In seine Präsidialzeit 1980–84 fiel die Aufteilung der Gesamt- und Einwohnergemeinde Bolligen in die drei Gemeinden Bolligen, Ittigen und Ostermundigen. In diesem für die lokale Sozialdemokratie schmerzlichen Prozess sei es ihm zum ersten Mal richtig bewusst geworden, dass es in der Politik wie anderswo oft mehr um Macht als um die Sache geht. (Mehr zur Teilung in einem späteren Kapitel der Festschrift).

In die gleiche Zeit fiel auch eine Krise in der SP Schweiz: Markante Wahlverluste, die Debatte um den Austritt aus dem Bundesrat nach der Nichtwahl von Liliane Uchtenhagen. Im Rückblick schrieb Rudolf H. Strahm «Vom Wechseln der Räder am fahrenden Zug». Er widmete es den Sektionspräsidenten: «An ihnen liegt die Zukunft der Sozialdemokratie in der Schweiz». Das entsprach auch der Lokal- und Weltsicht von Gerhard Schmutz. Wenn er auf Umweltfragen damals und heute angesprochen wird, dann gilt für ihn in erster Linie die Herausforderung für lokale Lösungen: Wirtschaftswachstum und Arbeitsbeschaffung durch kleinräumige Energiegewinnung zum Beispiel. Grosskonzerne seien kaum fähig, umzudenken. Allerdings sieht er die Schweiz nicht als isolierte Insel: Als vielfältig mit der Welt verknüpftes Land sollte sie nicht abseits stehen, sondern lernen, sich auf eine bessere Art zu integrieren.

Im Rückblick ist für Gerhard die Wahl von Bolligen als Lebensort eine glückliche. Das Engagement in der lokalen Politik hat ihm geholfen, viele Leute schneller kennen zu lernen, ein Gespür für die Probleme und für gemeinschaftliche Lösungen zu entwickeln.

In einer Art Bilanz zu seiner SP meint Gerhard, sie sei heute auf allen Stufen, Gemeinde, Kanton und Bund eine arrivierte Regierungspartei. Sie hat das 20. Jahrhundert nachhaltig und in einem für die Menschen in diesem Land äusserst positiven Sinn geprägt. Tatsache ist aber, dass ihr die ArbeiterInnen als WählerInnen weitgehend abhanden gekommen sind. Einerseits weil es immer weniger gibt und anderseits weil sie andere Parteien wählen oder kein Wahlrecht besitzen.

Wenn wir ihn zum Abschluss kurz in die Zukunft blicken lassen, meint er sorgfältig: «Damit die SP auch im 21. Jahrhundert massgebend wirken kann, muss sie nicht ideologischer werden, sondern lernen genau hinzuhören worunter die Menschen in diesem Lande leiden und was sie beschäftigt. In diesen Bereichen sind tragfähige und sozial verantwortbare Lösungen zu erarbeiten.»


Bantiger Post vom 30.6.2011

Porträt Ernst Widmer
(SP-Gemeinderat 1972
86)

Ernst Widmer, mittlerweile seit über 40 Jahren in Bolligen wohnhaft, war auch in seiner aktiven Zeit das, was bis heute einen grossen Teil der Bevölkerung ausmacht: Pendler (nach Bern), von auswärts zugezogen, begeistert vom Naherholungsgebiet und doch stadtorientiert. Er ist bis heute ein Zürcher geblieben, auch in der Sprache, aber mit einer grossen Liebe zu seinem Wohnort. Die Integration erfolgte in seinem Fall durch die Mitgliedschaft in der SP, und auf der SP-Liste rutschte er auch, kaum hier sesshaft geworden, 1972 in den Gemeinderat.

14 Jahre lang war Ernst Widmer für den Hochbau in Bolligen zuständig. Von den heftigen Auseinandersetzungen um Zentralisierung oder Verselbständigung der sogenannten «Viertelsgemeinden», Bolligen, Ittigen, Ostermundigen sei sein Ressort nicht betroffen gewesen, sagt er, da jede Gemeinde den Hochbau in eigener Regie regelte. Aber die Spannungen jener Jahre, gerade und besonders auch in der SP rufen noch heute Sorgenfalten auf seine Stirne: Während 10 Jahren war dieser umstrittene Prozess auf jeder Traktandenliste des Gemeinderates von Bolligen. Ernst Widmer behält die Einstimmigkeit des Gemeinderats in dieser Frage unter der Führung durch den SVP-Präsidenten Hans Sterchi in guter Erinnerung. Als «sachlich und vernünftig» bezeichnet er noch heute die damalige Gemeindepolitik.

In unserer kleinen Festschrift wird dem umstrittenen Geschäft eine besondere Darstellung der damaligen Akteure und aus heutiger Sicht gewidmet.

Auf die Frage, was bleibe aus seiner Zeit als Vorsteher des Ressorts Hochbau, sagt Ernst Widmer lakonisch: «nüt». Er meint es buchstäblich, denn er sieht es auch rückblickend als Verdienst, dass in diesen euphorischen Bauboom-Jahren dank sorgfältiger Planung von Bauzonen (Einschlag, Hühnerbühl, Lutertal) in Bolligen nicht wie andernorts wahllos Grossüberbauungen auf die grüne Wiese gestellt wurden. Er sagt es andererseits auch aus Bescheidenheit und der Überzeugung, dass in der Gemeinde, wie überhaupt im politischen Leben, nur etwas zu Stande gebracht werde, wenn man gemeinsam und über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeite. So sieht er auch die «bleibenden Werke», u.a. das Schulhaus Lutertal, den Dorfmärit und seine Passerelle, die Unterführung bei der RBS-Station oder das Trottoir nach Flugbrunnen, als Leistungen des Gemeinderats als Kollegium.

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Bantiger Post vom 16. Juni 2011 (Vorabdruck aus der Festschrift):

1911: Was war das für eine Zeit?

Die ersten Seiten dieses Rückblicks auf 100 Jahre SP Bolligen sollen der Geschichte gewidmet sein, nicht nur der lokalen, sondern verschiedenen Zwischenstufen bis zur globalen Geschichte. Es ist nämlich eine alte Überzeugung der Sozialdemokratie, dass die einzelne Person und das lokale Umfeld zwar wichtig sind, aber erst die eigene Lebendigkeit entfalten, wenn sie mit dem weiteren Umfeld in Frieden und im kreativen Austausch leben.

Deshalb zunächst die folgenden Blitzlichter auf lokale und globale Ereignisse im Jahre 1911. Beginnen wir mit einer hübschen Anekdote aus nächster Umgebung und einem traurigen Disput um die Armutsfallen in der lokalen Arbeiterschaft vor 100 Jahren.

Am 31. März 1911 berichtete die Berner Tagwacht über «idyllische Zustände»:

«Wer von der Station Ostermundigen den Weg nach der Ortschaft Deisswil zu unternehmen gedenkt, sei darauf aufmerksam gemacht, dass er nur den unzähligen Papierstreifen zu folgen braucht, welche rechts und links an der Landstrasse zerstreut liegen. Dann kann kein Bürger, auch der ortsunkundigste, das Ziel der Fabrikanlagen des Herrn Grossrat Jörg verfehlen. Zwar kommt es hie und da vor, dass den halboffenen Papierballen Sachen entfallen, welche für den einen oder andern von Interesse sind. So kam uns letzthin ein Kuvert in die Hände, in welchem das Mitgliederverzeichnis des Volksvereins Ostermundigen nebst dem Statut enthalten war. Wir sind dem Herrn Grossrat recht dankbar für die freundliche Uebermachung der beiden Belege und geben der Hoffnung Ausdruck, auch weiterhin mit solchem Material versorgt zu werden. Einem andern Ballen entfielen diverse Belege aus einer bernischen Bank, Vermögensausweise, Rentenberechnungen, mit Namen grosser bekannter Persönlichkeiten usw. Auch diverse Schriftstücke über das Betreibungsverfahren, Vorladungen mit Namen, Gerichtsprotokolle, Briefe, kurzum alles Mögliche liegt da manchmal auf den Strassen von umgestürzten Papierfudern zerstreut umher. Auch ein Bündel defekte Banknoten kam einmal zum Vorschein. Dieselben sollen reissenden Absatz gefunden haben.»

Von Datenschutz konnte damals nicht die Rede sein. Einblicke ins Innenleben des politischen Gegners («Volksverein») war erwünscht, Klassenneid («Vermögensausweise») an der Tagesordnung.

Ein paar Wochen zuvor hatte Der Bund von weniger idyllischen Zuständen geschrieben:

«Wie soll die Frau bei all der Samstagsspetterei vor halb 8 Uhr einkaufen können, wenn der teure Gatte und Familienvater erst nach 10 Uhr und manchmal erst am Sonntag vormittags mit seinem Gelde nach Hause kommt? Ha, mit dem Geld! Vertrunken ein Viertel oder die Hälfte des mühsam erschundenen Wochenlohnes, kanonenvoll, wie ein Schwein aussehend, dass man nur Mühe hat, ihn den Augen der wachgebrüllten Kinder zu verbergen. Und wenn er kein Geld mehr hat, nimmt er mir noch die paar Franken, die ich zur Miete mit Waschen und Spetten dazu verdiente und in der Schublade aufgespart habe. Warum erzieht die Partei und Gewerkschaft Mitglieder, die eine leichtsinnige Ader haben, nicht anders? Warum machen sich noch Vertrauensleute mit diesen haltlosen Schwächlingen gemein und sitzen und kneipen am Samstag mit ihnen, während daheim eine arme Frau mit ihren Kindern auf die paar Franken Lohn wartet, um ihre Einkäufe noch vor halb 8 Uhr besorgen zu können?»

Darauf erwiderte die Berner Tagwacht:

«Für eine derartige Bekämpfung des Alkoholismus bedanken wir uns allerdings. Wer dem Alkoholteufel ernstlich zu Leibe gehen will, der wird mit salbungsvoller Moral nicht ans Ziel gelangen. Die erste Voraussetzung für den erfolgreichen Kampf gegen den Alkoholismus ist die Verbesserung der sozialen Verhältnisse der ganzen Arbeiterklasse. Wo die Eltern infolge ihrer kümmerlichen Erwerbsmöglichkeit die Kinder sich selbst überlassen müssen, ... wo sie ihr Familienleben in Wohnungen zu fristen haben, die der Reiche nicht einmal seinem Hund als Unterkunft zuweisen würde, ... solange derart schauderhafte, unmenschliche Zustände bestehen, darf man sich nicht wundern, wenn die Alkoholpest mehr und mehr um sich greift.»

Hat der Einzelne die volle Verantwortung für sich selbst? Oder ist auf die Umstände einzuwirken, welche solch erbärmliche Schicksale hervorbringen? Der Disput ist alt und auch heute noch im Gange.

Schauen wir kurz über die Lokalgrenzen im Jahr 1911 hinaus:

Um 1911 wurde in China die Sklaverei abgeschafft, in Südafrika der ANC (Afrikanischer Nationalkongress) als gewaltfreie Kampforganisation gegen Rassismus gegründet.

1911 wurde in Dübendorf der erste Flughafen der Schweiz eingeweiht, kurz zuvor war die steile Niesenbahn eröffnet worden. Glühlampen mit Wolframfaden kamen auf den Markt, die ersten Diesellokomotiven wurden erprobt, in Zürich eröffnete die erste schweizerische Ausstellung für Erfindungen die Tore der Zukunft.

Am 13. Juni 1911 trat das Bundesgesetz über Kranken- und Unfallversicherung in Kraft. Der Arbeiterbildungsausschuss der SP Bern nahm seine Arbeit auf. Damals hatten bloss 8 (acht) Prozent der Fabrikarbeiter (bloss 2 bis 3 Tage) Ferien.

Und wie kam es im März 1911 zur Sektionsgründung der Sozialdemokratischen Partei in Bolligen? Wir konnten keine direkten Quellen finden. Hingegen findet sich in den «Lokal-Statuten der Sozialdemokratischen Mitgliedschaft Bolligen-Habstetten» der Hinweis auf der Titelseite «Gegründet im März 1911».

Es war eine Zeit des Aufbruchs, die Sozialdemokratie steigerte ihren Stimmenanteil in den Nationalratswahlen zwischen 1902 und 1911 von 20 auf 33%. Im Kanton Bern erhöhte sich der Wähleranteil konstant von 15,7% im Jahr 1890 auf 42,2% im Jahr 1911, die Zahl der Sektionen stieg von 41 (1905) auf 135 (1914), die Zahl der Mitglieder von 1900 auf 6800. Die Partei wuchs nicht nur in den grossen Städten Bern, Biel und Thun, sondern auch in den Agglomerationsgemeinden und in ländlichen Gebieten.

Die herausragende Figur war Robert Grimm, 1911 in den Nationalrat und zum Präsidenten der kantonalen Partei gewählt. Während des Krieges organisierte er die Konferenzen in Zimmerwald und Kiental, war der Gegenspieler von Lenin und nahm eine führende Position im internationalen Sozialismus ein. Er wurde gegen Ende des Ersten Weltkrieges zur führenden Figur im Generalstreik 1919, der die sozialpolitische Entwicklung der Schweiz nachhaltig prägen sollte.

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Bantiger Post vom 16.6.2011

Öffentliche Mitwirkung zur Parkplatzbewirtschaftung

Die SP Bolligen hat in ihrer Mitwirkung zur Parkplatzbewirtschaftung unter anderem folgendes festgestellt:

1.   Es ist an der Zeit, dass auch in Bolligen die öffentlichen Parkplätze bewirtschaftet werden.

2.   Zur Bewirtschaftung gehören „Blaue“ oder „Weisse“ Zonen für das zeitlich beschränkte Parkieren und die Abgabe von Parkkarten für die Dauerparkierung.

3.   Heute parkiert ein Teil der Fahrzeughalter/innen gratis und unbeschränkt auf öffentlichem Grund, während die meisten Halter/innen ihre Fahrzeuge auf privaten oder gemieteten Parkplätzen abstellen. Dies widerspricht dem Grundsatz der Gleichberechtigung und muss deshalb korrigiert werden.

4.   Die finanzielle Situation der Gemeinde Bolligen lässt es nicht mehr länger zu, öffentliche Parkplätze, z.B. bei der Schulanlage Lutertal oder Strassenparkplätze, für die Dauerparkierung unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

Der vom Gemeinderat vorgelegte Entwurf für ein Parkplatzbewirtschaftungsreglement ist eine gute Grundlage, um die erforderlichen Massnahmen zu treffen. Die SP Bolligen erwartet, dass das Reglement der nächsten Gemeindeversammlung vorgelegt wird und die Ausführungsbestimmungen (Verordnung) im Sinne der oben aufgeführten Feststellungen möglichst rasch in Kraft gesetzt werden.

Die ausführliche Mitwirkungseingabe der SP Bolligen finden Sie hier ->.

Ihre SP Bolligen


Bantiger Post vom 28.4.2011

1.-Mai-Feier in Bern

Die diesjährige 1.-Mai-Feier steht unter dem Motto: «Lohndruck stoppen – Mindestlöhne jetzt»

Wir treffen uns nächsten Sonntagnachmittag beim Bahnhöfli Bolligen, wo auch die Maibändel und das Programm erhältlich sind, und fahren mit der RBS um 15.57 nach Bern. Der Umzug startet um 16.30 Uhr in der Kramgasse. Um 17.15 Uhr beginnt die Feier auf dem Bundesplatz.

Achtung! Bei regnerischem Wetter finden Feier und Fest im Hotel Bern statt.

Wir freuen uns, möglichst viele Mitglieder und SympathisantInnen begrüssen zu dürfen.

SP Bolligen


Bantiger Post vom 28.4.2011

Kantonales Energiegesetz – Abstimmung vom 15. Mai 2011

Die Vorlage des Grossen Rates (GR) und der Volksvorschlag unterscheiden sich in zwei wesentlichen Punkten:

Die Vorlage des GR sieht vor, dass bis zu einem Maximalverbrauch von bis zu 100’000 Kilowattstunden (kWh) pro Zähler und pro Jahr eine Förderabgabe von 0,5 bis 1 Rappen pro kWh zu bezahlen ist. Der Regierungsrat wird in der Verordnung den Minimalsatz von 0,5 Rp pro kWh festschreiben. Nur wenn der Kanton mit Gesuchen für Sanierungsbeiträge überhäuft würde, könnte der Satz auf 1 Rappen erhöht werden. Denn im Gegenzug gewährt der Kanton Finanzhilfe an Gebäudesanierungen, wenn mindestens eine Verbesserung um 2 Effizienzklassen erzielt wird.

Weiter sieht die Vorlage des Grossen Rates die obligatorische Einführung eines Gebäudeausweises (GEAK) vor. Dies für Wohngebäude, welche vor dem 1.1.1990 bewilligt wurden und seither nicht energietechnisch saniert wurden. Der GEAK kostet für ein Mehrfamilienhaus zwischen 500.– bis 800.– Franken. Diese Zustandsanalyse dient als Grundlage zur Erstellung eines Erneuerungskonzeptes. Weiter kann der GEAK als Grundlage für eine Verkaufs- oder Vermietungsdokumentation dienen.

Der Volksvorschlag lehnt sich weitgehend an die grössrätliche Vorlage an, will aber nichts von der Förderabgabe und vom Obligatorium für einen Gebäudeenergieausweis wissen.

Die SP empfiehlt Ihnen, die Vorlage des Grossen Rates wie auch den Volksvorschlag anzunehmen.
Bei der Stichfrage die Vorlage des Grossen Rates ankreuzen.

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Bantiger Post vom 24.2.2011

Mithilfe bei der Steuererklärung

Alle Jahre wieder ist die Steuererklärung bei Ihnen eingetroffen. Fühlen Sie sich beim Ausfüllen der diversen Formulare unsicher oder haben Sie sonst Fragen zu dieser Materie?

Unsere Vertrauensleute stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung am:

Mittwoch, 9. März 2011, von 15 bis 19 Uhr im Reberhaus (Stockerenstube) Bolligen

Ihre persönlichen Angaben werden absolut vertraulich behandelt.

Bitte mitbringen: Lohnausweis oder Rentenbescheinigung vom 2010. Zinsbescheinigung der Post- oder Bankkonti inkl. Vermögensbestand per 31.12.2010, auch der Wertschriften.

Bescheinigung der Säule 3a und der Lebensversicherung.

Liste samt Belegen für getätigte Spenden. Kosten für Arbeitsweg, Weiterbildungs- und Berufskosten. Letzte Steuererklärung und Veranlagung.

Anmeldung erforderlich an: Beatrice Graber, Tel. 031 921 26 17 oder per E-Mail an:       grabo@swissonline.ch


Bantiger Post vom 17.2.2011

JA zur Zusammenlegung der Primarschule im Lutertal

Die Gemeindeversammlung vom 22. Februar hat über einen Kredit für die Projektierung des Ausbaus der Schulanlage Lutertal zu befinden. Ein JA zur Vorlage des Gemeinderates bedeutet gleichzeitig ein JA zur Zusammenlegung der beiden Primarschulanlagen Flugbrunnenstrasse und Lutertal am Standort Lutertal. Ein NEIN würde hingegen bedeuten, dass beide Schulanlagen weiterhin betrieben und unterhalten werden müssten.

Die SP Bolligen unterstützt die Vorlage des Gemeinderates aus folgenden Überlegungen:

1. Wir können uns Betrieb und Unterhalt der zwei Primarschulanlagen in Bolligen längerfristig nicht leisten.

2. Die Zusammenlegung der Primarschule an einem Standort bringt nebst den finanziellen Vorteilen auch Vorteile bezüglich Betrieb und Führung der Schule.

3. Mit einem neuen Klassentrakt im Lutertal erhält Bolligen eine moderne Primarschulanlage an bester Lage.

4. Die neue Schulanlage ist so geplant, dass auch bei einer Zunahme der Schülerzahlen ausreichend Schulraum vorhanden sein wird.

5. Im Lutertal ist auch nach dem jetzt vorgesehenen Ausbau Platz für allfällig notwendige weitere Ausbauten vorhanden.

6. Die Umnutzung des Areals an der Flugbrunnenstrasse ist eine grosse Chance, um den immer wieder geforderten verdichteten Wohnbau in Bolligen zu realisieren.

7. Der Verkauf oder die Abgabe des Areals an der Flugbrunnenstrasse im Baurecht ist ein wichtiger Beitrag, um die Finanzen der Gemeinde im Lot zu halten.

An der Mitgliederversammlung der SP Bolligen gab die Sicherheit der Schulwege viel zu reden. Nach Zusammenlegung der Primarschule Bolligen müssten viele Kinder die Bolligerstrasse/Krauchtalstrasse queren, um ins Lutertal zu gelangen. Die Sicherheit der Schulwege muss höchste Priorität haben! Die SP Bolligen erwartet, dass der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung aufzeigt, welche Massnahmen getroffen werden, um die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler bei der Querung der Kantonsstrasse zu gewährleisten.

Ihre SP Bolligen

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Bantiger Post vom 3.2.2011

Volksabstimmung vom 13. Februar 2011

Volksinitiative «für den Schutz vor Waffengewalt»:   Ja

Bei Privaten in der Schweiz werden rund 2,3 Millionen moderne Feuerwaffen mehr oder weniger sicher aufbewahrt. Drei Viertel davon sind Armeewaffen von aktiven und ehemaligen Soldaten. Es ist eine traurige Tatsache, dass dadurch jährlich 300 Menschen ums Leben kommen. Deshalb gehören die Waffen ins Zeughaus nur so sind Familien und auch mögliche Täter, vor einer nicht wieder gut zu machenden Tat im Affekt, geschützt.

Das neue nationale Waffenregister soll die bestehenden kantonalen Register ablösen, damit die Ermittlungsarbeit der Polizei erleichtert wird. Zudem soll der Erwerb und der Besitz von Serienfeuerwaffen und so genannten Pump-Action-Waffen für private Zwecke verboten werden.

Sportschützen, Jäger und Sammler, welche einen klaren Bedürfnis- und Fähigkeitsnachweis erbringen, dürfen die Waffe weiterhin zu Hause hüten.

Ersatz des Kernkraftwerkes Mühleberg:   Nein

Die Berner Regierung will von der unsicheren Atomtechnologie wegkommen, denn bei keiner Versicherung der Welt kann ein AKW versichert werden. Auch das Problem der langfristig sicheren Endlagerung ist weiterhin ungelöst.

Setzen wir lieber auf erneuerbare Energien: Wie die neuartige Windturbine, der Gebrüder Bühler aus Horn TG (envergate), welche sich auch dreht, wenn bloss ein Lüftchen weht (BZ vom 22.1.2011). Die Leistung reicht aus um 40 Einfamilienhäuser zu versorgen. Die Gemeinde Murzelen macht’s vor.

Und auf das Projekt der Firma Megasol, welche in den nächsten 15 Jahren auf 16'000 Hausdächern Solarpanels installieren will. Mit durchschnittlich 10,89 Rp pro Kilowattstunde seien die Stromgestehungskosten mit denen des neuen AKW vergleichbar, schreibt die Firma auf Ihrer Webseite zu einem Bericht in der SonntagsZeitung. Ab 2025 würde die gesamte Installation jährlich gut 8 Terrawattstunden elektrischen Strom erzeugen. Damit kann ein AKW wie Mühleberg II ersetzt werden.

Weitere Abstimmungsempfehlungen

Gesetz über die Besteuerung der Strassenfahrzeuge

Ja     zur  Vorlage des Grossen Rates

Nein zum Volksvorschlag

Stichfrage: Vorlage des Grossen Rates ankreuzen

(siehe unseren Artikel in der BP vom 27.1.)

Ursula Wyss in den Ständerat (siehe das Interview auf unserer Homepage www.sp-bolligen.ch)

SP Bolligen  

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Bantiger Post vom 27.1.2011

Kantonale Volksabstimmung vom 13. Februar 2011

Gesetz über die Besteuerung der Strassenfahrzeuge, Teilrevision
JA  zur Vorlage des Grossen Rates

Denn sie sieht nebst einer generellen Steuersenkung von 5,6 Prozent, ein ökologisches Bonus-Malus-Modell (Ecotax) vor. Das bedeutet, wer einen energieeffizienten Neuwagen kauft, profitiert vier Jahre lang von einem Steuerrabatt. Bei der Kategorie A reduziert sich die Steuer um 80 Prozent und bei der Klasse B um 20 Prozent. Wer hingegen einen starken Benzin- oder Dieselschlucker kauft, muss die normale Steuer plus einen Zuschlag (Malus) entrichten. Die CO2-Emissionen der Neuwagen können so alleine im Kanton Bern um jährlich bis zu 20’000 Tonnen gesenkt werden.

NEIN zum Volksvorschlag

Dieser von Berner Garagisten lancierte Volksvorschlag will die Motorfahrzeugsteuer kurzerhand um einen Drittel senken. Zudem wollen sie die Steuer für energieffiziente Autos nicht so stark reduzieren, wie die erste Vorlage dies vorsieht. Einen Malus für sogenannte «Dreckschleudern» sehen die Garagisten gar nicht vor. Dies hätte für den Kanton Mindereinnahmen von jährlich 120 Millionen Franken zur Folge.

Stichfrage:  Vorlage des Grossen Rates ankreuzen

Weitere Abstimmungsempfehlungen

Stellungnahme des Kantons Bern zum Rahmenbewilligungsgesuch
für den Ersatz des Kernkraftwerkes Mühleberg:    NEIN

Volksinitiative für den Schutz vor Waffengewalt:  JA

Ursula Wyss in den Ständerat (siehe das Interview in der BP vom 20.1. ->)

SP Bolligen  Beatrice Graber


Bantiger Post vom 16.12.2010

Warteraum Bahnhof Bolligen

Der Winter hat Einzug gehalten und noch immer ist der Warteraum im Bahnhöfli Bolligen am Wochenende geschlossen. Nur während der Öffnungszeiten des Kiosks von 9 bis 12.30 Uhr ist der Raum zugänglich.

Wir verstehen, dass der Warteraum infolge der wiederholten Sachbeschädigungen und Verunreinigungen nachts zugesperrt wird.

Aber anlässlich unseres Anlasses über die öffentliche Sicherheit in Bolligen wurde von den Anwesenden kritisiert, dass wegen ein paar unbelehrbarer Nachtbuben sämtliche Bahnkunden morgens und abends am Wochenende frieren müssten.

Daraufhin haben wir den RBS-Kundendienst in einem Schreiben gebeten, mittels einer Zeitschaltuhr den Warteraum tagsüber wieder uneingeschränkt den Kunden zugänglich zu machen. Dieser Brief wurde leider durch die RBS-Verwaltung abschlägig beantwortet.

Deshalb sind wir an unseren Gemeindepräsidenten gelangt, im Gespräch mit der RBS-Verwaltung nach einer Lösung zu suchen. Eine Möglichkeit wäre, dass jeweils der Chauffeur des Frühkurses nach Ostermundigen bzw. des Spätkurses nach Bolligen den Raum öffnet bzw. schliesst. Oder dass der Securitasdienst anlässlich seines Rundganges die erwähnte Aufgabe am Wochenende übernimmt.

Die treuen Bahnkunden werden es zu schätzen wissen, wenn bald eine diesbezügliche Lösung gefunden wird.

SP Bolligen                                                                           Beatrice Graber

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2010


Bantiger Post vom 2.12.2010

«Lange Jahre fremd» – die düstere Zeit des Verdingkinderwesens

Roland M. Begert liest aus seinem biografischen Roman «Lange Jahre fremd». In seinem Werk zeichnet der heute 73-jährige Autor seine Lebensgeschichte nach und beleuchtet ein düsteres Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte.

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 20 Uhr, im Alten Schulhaus, Bolligen

Lassen Sie sich diesen Anlass nicht entgehen, alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Eintritt frei.      Ein öffentlicher Anlass der SP Bolligen


Bantiger Post vom 25.11.2010

Kathrin Hänni neu in der Sozial- und Vormundschaftskommission

Auf Ende Jahr tritt Barbara Helbling (SP) aus der Sozial- und Vormundschaftskommission zurück. Auf der entsprechenden Liste der SP waren keine Ersatzpersonen mehr vorhanden, deshalb konnte die SP einen mit 10 Unterschriften beglaubigten Wahlvorschlag einreichen. Nominiert und gewählt wurde Kathrin Hänni, Mitarbeiterin der Tagesstätte Butzus, die somit ab 1. Januar 2011 neu der Sozial- und Vormundschaftskommission angehört.


Bantiger Post vom 18.11.2010

Lutertalpark – begleitetes Wohnen im Alter

Die SP Bolligen begrüsst es, dass im Lutertal altersgerechte Wohnungen erstellt werden sollen. Die vor einem guten Jahr gegründete Genossenschaft hat es verstanden, das Projekt zügig voranzutreiben, wofür wir den beteiligten Genossenschaftern bestens danken. Sie haben bis anhin sehr gute Arbeit geleistet und wir zweifeln nicht daran, dass sie mit gleicher Kraft und Enthusiasmus an diesem Werk weiterarbeiten werden. Wir meinen, dass es vernünftig ist, nicht Eigentumswohnungen, sondern ausschliesslich Mietwohnungen unterschiedlicher Grösse anzubieten. Damit besteht Gewähr, dass die Wohnungen auch später nicht zweckentfremdet genutzt werden, sondern ausschliesslich älteren Menschen vermietet werden, sofern die entsprechende Nachfrage besteht. Die SP unterstützt die vorgesehene Gewährung der Darlehen an die Genossenschaft und damit die Erstellung dieser Wohnungen.

Der Tennisplatz muss wegen der Neubauten verlegt werden. Leider besteht zwischen der Gemeinde und dem Tennisclub ein vor 25 Jahren verlängerter Baurechtsvertrag, der noch 15 Jahre gültig ist. Deshalb muss sich die Gemeinde an den Kosten der Verlegung der Tennisanlage beteiligen, was sie gemäss Antrag des Gemeinderates rund 1 Million Franken kostet, ein stolzer Betrag, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Zeiten der Steuersenkungen vorbei sind und die Gemeinde den Steuerfuss erhöhen muss. Die SP ist der Meinung, dass das Verhandlungsergebnis zwischen Gemeinderat und Tennisclub unausgewogen ist und die Gemeinde zu stark belastet.

SP Bolligen


Bantiger Post vom 18.11.2010

Das neue Parteiprogramm der SP Schweiz:
Lust oder Last für die Sektionen?

Die SP Schweiz hat ein neues Parteiprogramm. Wurde damit ein Schritt in die Vergangenheit vollzogen? Kann sich die breite Parteibasis damit noch identifizieren? Wir wollen über die Anwendung und den Nutzen des Programms für die Arbeit in unseren Sektionen diskutieren. Hans-Jürg Fehr, ehem. Präsident der SP Schweiz, Nationalrat und Hauptautor des Programms wird über die Ziele der modernen Sozialdemokratie referieren und sich anschliessend der Diskussion mit der Basis stellen.

Ein Hearing für Mitglieder und SympathisantInnen der SP Sektionen des Worblentals am Montag, 22. November 2010, 20.00 Uhr, Restaurant Linde in Stettlen

Da das Parkplatzangebot beschränkt ist, von Vorteil die RBS Bolligen ab 19.41 Uhr benützen

Abstimmungsempfehlung für die eidg. Abstimmung vom 28. November 2010

Steuergerechtigkeitsinitiative

Ja

 

Auschaffungsinitiative

Nein

 

Gegenvorschlag

Ja

 

Stichfrage

Gegenvorschlag ankreuzen

 

SP Bolligen

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Bantiger Post vom 11.11.2010

Eidg. Abstimmungen vom 28. November 2010
Ausschaffungsinitiative

Die neueste Umfrage in den Kantonen durch die Eidg. Kommission für Migrationsfragen (EKM) hat ergeben, dass im letzten Jahr doppelt so viele straffällige Ausländer ausgewiesen wurden. Nämlich 750 gegenüber 480 Personen im 2008. Wie die EKM in Ihrem Bericht schreibt, nutzten die Kantone noch immer ihren Ermessensspielraum. Dies aber nur in Fällen weniger schwerer Straftaten. Bei schwerwiegenden Fällen, etwa bei Gewaltverbrechen oder Drogenhandel im Kilo-Bereich, würden die ausländischen Delinquenten fast immer weggewiesen.

Am kantonalen SP-Parteitag wurde dem Gegenvorschlag gegenüber der Nein-Parole aus folgenden Gründen der Vorzug gegeben:

– Weil dieser weiterhin die Einzelfallprüfung vorsieht.
– Weil explizit auch der Wirtschaftsbetrug enthalten ist.
– Das Verfassungs- und das Völkerrecht respektiert wird.
– Weil der Integrationsartikel den integrationswilligen AusländerInnen hilft, ihr Vorhaben umzusetzen.
– Der Bund überprüft den Stand der Integrationsmassnahmen und kann säumige Kantone in die Pflicht nehmen,
   die Massnahmen umzusetzen.

Wie die Hälfte der SP-ParlamentarierInnen, welche mitgeholfen haben, dass der Gegenentwurf eine Mehrheit findet, empfehlen wir Ihnen:

Nein             zur Ausschaffungsinitative
Ja                 zum Gegenvorschlag
Stichfrage: den Gegenvorschlag anzukreuzen
Ja                 zur Steuergerechtigkeits-Initiative

Zurzeit liefern sich die Kantone einen unseligen Wettbewerb um die höchsten Einkommen und Vermögen. Die Leidtragenden sind der Mittelstand und die wenig Verdienenden, die für all das Geld, das die Superreichen «sparen» können, aufkommen müssen.

Die Steuergerechtigkeits-Initiative bremst diesen schädlichen Wettstreit. Die Initiative will, dass für Einkommen über 250’000 Franken ein Mindeststeuersatz von 22% auf dem Betrag welcher die Viertelmillion übersteigt, eingeführt wird. Beim Vermögen würde für Alleinstehende der Teil des steuerbaren Vermögens, der 2 Millionen übersteigt, mit mindestens 5 Promille besteuert.

Im 2007 versteuerten schweizweit rund 32’000 Personen oder 1 Prozent der Bevölkerung ein steuerbares Einkommen, welches über 250’000 Franken liegt. Im Kanton Bern wäre niemand betroffen. Die am meisten Betroffenen haben Ihren Wohnsitz in die Innerschweiz und die beiden Appenzeller Kantone verlegt. In Kantone also, welche die teuren Infrastrukturen für Uni-Spitäler, Universitäten, Stadttheater, Museen, Gefängnisse usw. den anderen Kantonen überlassen.

SP Bolligen     Beatrice Graber


Bantiger Post vom 11.11.2010

Gemeindeversammlung vom 23. November 2010
JA zum Ausbau der Volksrechte -
JA zur Einführung des fakultativen Referendums

Die SP Bolligen befürwortet die vom Gemeinderat vorgeschlagene Einführung des fakultativen Referendums. Damit soll ein von der SP Bolligen schon seit Jahren verlangter Ausbau der Volksrechte auch in Bolligen Tatsache werden. Dass dies ein Anliegen von weiten Teilen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ist, beweisen die über 600 Unterschriften für die Initiative der FDP.

Bekanntlich ist in Bolligen die Beteiligung sowohl bei eidgenössischen wie auch bei kantonalen Abstimmungen überdurchschnittlich hoch. Hingegen beteiligen sich an Gemeindeversammlungen in der Regel 2 bis 5% der Stimmberechtigten! Dies lässt sich unseres Erachtens nur zu einem geringen Teil mit fehlendem Interesse erklären. Vielmehr ist es für einen grossen Teil der Stimmberechtigten, nicht zuletzt auch der betagten Personen nicht möglich, an den Versammlungen teilzunehmen. Viele sind ganz einfach nicht bereit, einen ganzen Abend aufzuwenden, um ihre Stimme abgeben zu können. Dies mag bedauerlich sein, ist aber eine Tatsache!

Das fakultative Referendum, d.h. die Möglichkeit, dass 200 Stimmberechtigten innerhalb von 30 Tagen zu einem Beschluss der Gemeindeversammlung eine Urnenabstimmung verlangen, ist eine einfache und demokratische Lösung. Mit diesem Modell sind wir vertraut, es bewährt sich auf kantonaler und eidgenössischer Ebene seit jeher. Die Einführung von obligatorischen Abstimmungen zu bestimmten Vorlagen, wie dies die FDP nachträglich verlangt, würde hingegen auch unbestrittene Geschäfte an die Urne bringen, was zu grösserem Aufwand und unnötigen Kosten führen würde.

Wir sind überzeugt, dass das Referendum nur in Ausnahmefällen ergriffen würde, bei umstrittenen Geschäften oder solchen mit grosser Tragweite wie z.B. grossen Investitionen. Dies zeigt die Erfahrung in der Gemeinde Wohlen bei Bern, wo das fakultative Referendum 2006 eingeführt wurde. Seither wurde das Referendum nur einmal ergriffen. Dies zeigt, dass dieses Modell sinnvoll ist und die Volksrechte ausbaut, ohne grossen Aufwand zu verursachen. Und vor allem werden mit diesem Modell weiterhin alle Geschäfte – unabhängig von ihrer Tragweite – der Gemeindeversammlung vorgelegt!

Wir fordern Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, die den Ausbau der politischen Rechte durch die Einführung des fakultativen Referendums befürworten, auf, an der Gemeindeversammlung vom 23. November teilzunehmen und der Vorlage des Gemeinderates zuzustimmen.

Ihre SP Bolligen

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Bantiger Post vom 30.9.2010 

Für Steuersenkungen mit Augenmass

Im März 2010, just vor den Grossratswahlen, hat die bürgerliche Mehrheit im Grossen Rat, wohl im Wahlkampffieber, einer allgemeinen Steuersenkung mit jährlichen Ausfällen für Kanton und Gemeinden von mehr als 300 Millionen Franken jährlich zugestimmt. Die Folgen für die Gemeinden sind bereits spürbar. Einige bernische Gemeinden sind schon bei der Planung des Budgets 2011 gezwungen, die Gemeindesteuer zu erhöhen.

Die kantonale Initiative «Faire Steuern – für Familien» will diesen unseligen grossrätlichen Beschluss korrigieren. Das heisst: eine Steuersenkung mit Augenmass, ohne die Gemeinden und den Kanton übermässig zu belasten.

Zur Entlastung der Familien soll der Kinderabzug bei den Steuern von heute 6300 auf 8000 Franken erhöht werden.

Die Initiative sagt auch Nein zur ungerechten Pauschalsteuer für reiche Ausländer. Der Kanton Zürich hat die Abschaffung dieses Steuerschlupfloches bereits 2009 vollzogen. Die SP Bolligen sammelt Unterschriften für diese Initiative am:

Mittwoch, 6. Oktober 2010 von 8.45 – 11.45 Uhr  im Dorfmärit Bolligen.

Mit Ihrer Unterschrift leisten Sie einen Beitrag zur Steuergerechtigkeit im Kanton Bern. Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Mithilfe.

SP Bolligen
Beatrice Graber


Bantiger Post vom 23.9.2010 

Ein Abend über die

ÖFFENTLICHE SICHERHEIT in Bolligen.

Heute Donnerstag, 23. Sept. 2010, 20.15 Uhr, im Alten Schulhaus.

Wissen Sie seit der Schliessung des Polizeipostens in Bolligen auch nicht mehr so genau, wohin Sie sich im Ernstfall wenden sollen? Welche Aufgaben nun die Kantonspolizei und welche die Gemeindepolizei und zu welchen Zeiten übernimmt? Deshalb haben wir den zuständigen Gemeinderat, Markus Walther, und Assunta Ramponi, Sachbearbeiterin öffentliche Sicherheit, eingeladen uns zu erklären, wie die öffentliche Sicherheit in Bolligen funktioniert.
Sympathisantinnen und Sympathisanten und Gäste sind ebenfalls herzlich willkommen.
 

Abstimmungsempfehlungen 26. September 2010

Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetztes (eidgenössische Vorlage):   Nein
(siehe unser Artikel in der BP vom 9. September)

«zäme läbe – zäme stimme» kantonale Vorlage:  Ja
weil bei einem Ja die Gemeinden des Kantons Bern selber entscheiden können, ob sie das Stimmrecht für Ausländerinnen und Ausländer, die seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz leben, auf Gemeindeebene einführen wollen.

SP Bolligen

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Bantiger Post vom 9.9.2010 

Zur Revision der Arbeitslosenversicherung (ALV)

Gemäss der Abstimmungsvorlage vom 26. September 2010 sollen 622 Millionen Franken gespart werden. Am härtesten trifft diese Sparvorlage die Jungen. Sie erhalten zwar nicht tiefere, aber weniger Taggelder als heute. Das heisst Jugendliche unter 25 Jahre bekommen neu bis maximal 200 Taggelder statt 400 wie bisher.

Altere Semester werden auch beim revidierten Gesetz gleich viel Taggelder erhalten wie heute. Womöglich müssen sie aber mit tieferen Taggeldern vorliebnehmen. Und zwar in jenen Fällen, in welchen sie zwischendurch einer Arbeit nachgehen. Wenn sie nämlich nach diesem Zwischenverdienst wieder stempeln gehen müssen, wird das Taggeld neu berechnet und unter Umständen tiefer ausfallen als gemäss bisherigem geltendem Recht.

Junge und Ältere wie auch Behinderte trifft es auch mit folgender Neuerung: indem nur noch mit einer ordentlichen Erwerbsarbeit Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung erhoben werden kann. Damit führen die von öffentlicher Hand finanzierten Beschäftigungsprogramme nicht mehr zu neuen Beitragszeiten. Anstatt die Leute möglichst wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren oder den Jungen in den sogenannten «Scheinfirmen» Praxis nach der Lehre zu ermöglichen, schiebt man sie aus der ALV ab. Darum bekämpft auch der Städteverband diese einseitige Revision der ALV. Denn er befürchtet zu Recht eine Verlagerung der Lasten von der ALV in die Sozialhilfe.

Unverständlich ist auch die Finanzierung der ALV, nämlich dass auf Einkommen über 315'000 Franken keine Beiträge mehr erhoben werden. Dieses Solidaritätsabgabeprozent würde den Topverdienendenn nicht weh tun und helfen, die ALV-Defizite zu mildern.

Aus den erwähnten Gründen sagt die SP

  • Nein zu dieser einseitigen Sanierung der ALV zu Lasten der Normal- und Wenigverdienenden.

  • Ja zur kantonalen Vorlage: «zäme läbe – zäme stimme» (Verfassungsinitiative)

SP Bolligen, Beatrice Graber


Bantiger Post vom 19.8.2010 

Neue Arbeitsplätze dank erneuerbarer Energien

Die SP Schweiz hat im Frühling die Cleantech-Initiative lanciert. Diese Initiative will den längst nötigen ökologischen Umbau unserer Gesellschaft anpacken und mit diesem Investitionen in erneuerbare Energie und saubere Technologien (Cleantech) viele neue Arbeitsplätze in der Schweiz schaffen.

Die wichtigsten Punkte der Cleantech-Initiative:

1. Bund und Kantone stellen zusammen mit der Wirtschaft unsere Energieversorgung mit erneuerbarer Energien sicher.
2. Der Bund unterstützt Innovationen im Energiebereich und auch private und öffentliche Investitionen zugunsten erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz.
3. Das schafft mittelfristig rund 100000 neue Arbeitsplätze, vorab in kleinen und mittleren Unternehmen in allen Regionen.
4. Unser Land soll sich von der einseitigen Abhängigkeit vom Erdöl befreien. In 20 Jahren wollen wir uns mindestens zur Hälfte aus erneuerbaren Energien versorgen.

Die SP Bolligen sammelt Unterschriften am
Mittwoch, 25. August 2010, von 8.45 – 11.45 Uhr im Dorfmärit Bolligen.

Mit Ihrer Unterschrift helfen Sie mit die zur Zeit noch zu 80 Prozent abhängigen Erdöl-, Erdgas- und Uranimporte schrittweise zu reduzieren und die Produktion von sauberer Energie in der Schweiz wirkungsvoller voranzutreiben. Herzlichen Dank im voraus für Ihre Mithilfe.

SP Bolligen                                                                           Beatrice Graber

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Bantiger Post vom 3.6.2010 

Fussball-WM: Public Viewing mit dem SAH – Schweizerischen Arbeiterhilfswerk.

Montag, 21. Juni 2010, 16 Uhr, Direktübertragung

Schweiz - Chile  im Reberhaus Bolligen.

18.00 Uhr Kurzfilm des SAH über die Auswirkungen der Weltmeisterschaft auf die Bevölkerung in Südafrika. Anschliessend Buffet- und Grillbetrieb.

20.00 Uhr Wiederholung des Kurzfilms des SAH. Information über das Projekt Fair Games – Fair Play! durch Margret Kiener Nellen, Nationalrätin.

20.30 Uhr Direktübertragung Spanien - Honduras

Öffentliche Veranstaltung der SP Bolligen in Zusammenarbeit mit dem SAH – Eintritt frei.


Bantiger Post vom 3.6.2010

Ökologisch sinnvolles Handeln ist eines der wichtigen Ziele der SP. Deshalb laden wir Euch nach dem letztjährigen Besuch der Biogasanlage auf dem Hof der Familie Wyss in Ittigen zur Besichtigung einer topmodernen Entschrottungsanlage ein. Nämlich

zur Juniwanderung zur Kewu AG in Krauchthal,

wo die erwähnte Anlage jährlich unzählige Tonnen Eisen, Aluminium und Kupfer aus dem Abfall wiedergewinnt. Als zweites Standbein betreibt die Kewu ein Kompostierwerk. Dieses verarbeitet rund 12’000 Tonnen Grünabfälle pro Jahr.

Samstag, 12. Juni 2010, Besammlung bei der Buxi-Haltestelle Sternen – wir fahren mit dem Postauto um 13.30 Uhr! Oder per Velo beim Sternenplatz um 13.15 Uhr. Beginn der Führung um 13.45 Uhr.

Anmeldung bitte bis 11. Juni 2010 an Beatrice Graber, Tel. 031 921 26 17 oder per E-Mail grabo@swissonline.ch. Sympathisanten und Sympathisantinnen sowie Neuzugezogene sind ebenfalls herzlich willkommen!

Durchführung bei jeder Witterung!

SP Bolligen


Bantiger Post vom 6.5.2010

Für einen Systemwechsel bei der Finanzierung der Feuerwehr!

Wie bereits berichtet (BP 25.3.2010 ->) hat die SP Bolligen dem Gemeinderat die «Petition für eine soziale Finanzierung der Feuerwehr Bolligen» eingereicht. Darin fordern wir die Aufhebung der Feuerwehrersatzabgabe und die Finanzierung sämtlicher Feuerwehrausgaben über die ordentliche Gemeinderechnung. Der Feuerwehrdienst soll in Zukunft nicht mehr Pflicht, sondern freiwillig sein.

Warum betrachtet die SP Bolligen die heutige Finanzierung der Feuerwehr als unsozial und die Feuerwehrpflicht als nicht mehr zeitgemäss?

1. Die Feuerwehrersatzabgabe muss ausschliesslich von den 19- bis 52-Jährigen bezahlt werden. Dies betrifft vor allem Junge in der Ausbildung und Familien, ausgerechnet während der Jahre, in denen die Kosten für die Kinder anfallen.

2. Der Anteil der 19- bis 52-jährigen Personen beträgt in Bolligen rund 2400, also weniger als 40% der Bevölkerung und nimmt wegen der zunehmenden Alterung stetig ab. Folglich ist es ein immer kleinerer Teil der Bevölkerung, der die Feuerwehr finanzieren muss. Dies ist wohl mit ein Grund, dass der Gemeinderat die Feuerwehrersatzabgabe per 1.1.2010 um 20% erhöhen musste.

3. Da es überall brennen kann - auch in Betrieben – ist es angebracht, dass sich alle und nicht nur eine Minderheit an der Finanzierung der Feuerwehr beteiligen. Deshalb soll die Feuerwehr aus allgemeinen Steuermitteln bezahlt werden.

4. Weil nur etwa 70 bis 80 Personen für die Feuerwehr Bolligen benötigt werden, haben gar nicht alle Dienstpflichtigen das Recht, in die Feuerwehr eingeteilt zu werden. Deshalb ist es aus unserer Sicht nicht gerecht eine Ersatzabgabe zu verlangen.

5. Die Erhebung der Ersatzabgabe und die Behandlung der vielen Befreiungsgesuche führen zu einem grossen Verwaltungsaufwand. Durch die Aufhebung von Feuerwehrpflicht und Ersatzabgabe kann die Verwaltung deshalb wesentlich entlastet werden.

Die Rekrutierung der Feuerwehr Bolligen kann auch nach Einführung der Freiwilligkeit gleich erfolgen, wie sie bisher gehandhabt wurde. Das Kader der Feuerwehr sucht gezielt nach geeigneten und motivierten Frauen und Männern, die eine hohe Präsenz in der Gemeinde nachweisen können.

Wir sind überzeugt, dass dieser Systemwechsel von weiten Teilen der Bevölkerung begrüsst würde. Er hat sich in anderen Gemeinden des Kantons Bern, in den Städten aber auch in ländlichen Gemeinden wie z.B. in Meikirch bestens bewährt. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass der Gemeinderat dieses Vorhaben unterstützt und die notwendigen reglementarischen Änderungen in die Wege leitet.

Ihre SP Bolligen    

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Bantiger Post vom 29.4.2010

Solidaritätskundgebung mit der Belegschaft der Karton Deisswil 
am Tag der Arbeit

Samstag, 1. Mai 2010, ab 11 Uhr, auf dem Laborparkplatz der Kartonfabrik.

Alle, die sich mit den Betroffenen solidarisch zeigen wollen, fahren mit dem 10.41-Zug ab Bolligen nach Deisswil.

Informiert wird über die aktuelle Situation und über die Ergebnisse des Besuches am Hauptsitz in Wien. Verpflegung und Getränke vor Ort.

Um 13.30 Uhr gemeinsamer Marsch nach Bern an die Kramgasse, wo der 1.-Mai-Umzug beginnt.
Diejenigen, welche erst später teilnehmen können, Abfahrt mit der RBS ab Bolligen um 15.43 Uhr. Beginn des Umzuges um 16.30 in der Kramgasse. Wir marschieren mit der Gruppe Deisswil. 17.15 Uhr Feier auf dem Bundesplatz. Ab 19 Uhr Konzert mit «Chica Torpedos».

Infolge dieses wichtigen Anlasses entfällt der SP-Stamm im Sternen.

SP Bolligen


Bantiger Post vom 22.4.2010

20 Jahre lang hat der Holzbarone-Clan der Mayr-Melnhofs von der Kartonfabrik
Deisswil profitiert und nichts investiert:

255 Leute stellt der grösste Kartonhersteller Europas in Deisswil auf die Strasse. Die CO2-Abgabe und ihre Erhöhung sei schuld, dass die energieintensive Kartonfabrik Deisswil nicht rentabel produzieren könne. Selbst die NZZ fiel auf dieses Argument herein. Inzwischen folgte die Richtigstellung von Andrea Burkhardt, Leiterin Klima im BAFU: die Kartonfabrik Deisswil ist von der CO2-Abgabe befreit. Dies damit das Unternehmen investiere statt die Abgabe zu bezahlen. Wer investiert, um den CO2-Ausstoss zu senken, hat das Geld innerhalb weniger Jahre wieder drin, weil die Energiekosten sinken.

Doch wer ist diese Mayr-Meinhof-Gruppe mit 8100 Beschäftigten und 1,6 Milliarden Euro Umsatz? Sie ist die Nummer 1 im europäischen Kartongeschäft und spielt auch im Holzbusiness vorne mit. Das ganze Imperium ist im Besitz der Familie Mayr-Meinhof Saurau; eine Mischung aus Hoch- und Kommerzadel. Der jetzige Clanchef Franz VI. ist der fünftreichste Österreicher mit einem geschätzten Vermögen von 1,5 Milliarden Euro. Der Familienclan ist mit 32'400 Hektaren Wald die grösste private österreichische Forstbesitzerin. In Russland hat er kürzlich 280'000 Hektaren Wald gepachtet. Dort befinden sich die grössten und billigsten europäischen Waldreserven, und der Raubbau hat dort Tradition.

Verschiedene RednerInnen forderten an der Protestversammlung am letzten Samstag in Deisswil, den Schliessungsentscheid zu überdenken. Bis zum 3. Mai hat die Betriebskomission noch Zeit, um Alternativen zur Schliessung einzugeben. Dann läuft die Konsultationsfrist ab. Dazu die Unia-Verantwortliche, Natalie Imboden: «Wir müssen aufzeigen, dass es durchaus eine Perspektive gibt für die Kartonfabrik Deisswil!»

Wir wünschen der Betriebskommission und all den betroffenen Leuten viel Energie, Kampfgeist und Überzeugungskraft für den nicht leichten Gang nach Wien.

SP Bolligen                                                                                       Beatrice Graber


Bantiger Post vom 25.3.2010

Petition für eine soziale Finanzierung der Feuerwehr PDF->

An der Hauptversammlung der SP Bolligen vom 12. März haben die zahlreich anwesenden Mitglieder nebst den statutarischen Geschäften eine Petition zuhanden des Gemeinderates verabschiedet. In der Petition fordert die SP den Gemeinderat auf, die Finanzierung der Feuerwehr grundsätzlich zu überdenken. Heute erfolgt sie über die Feuerwehrersatzabgabe, die ausschliesslich von den 19- bis 52-Jährigen zu entrichten ist. Dies betrachten wir als ungerecht und unsozial, umso mehr, als der Gemeinderat per 2010 die Ersatzabgabe um bis zu 20% erhöht hat. Wir schlagen deshalb vor, die Feuerwehr in Zukunft über die ordentlichen Steuern zu finanzieren, wie das in anderen Gemeinden des Kantons Bern zum Teil auch schon der Fall ist. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt auf den Inhalt der Feuerwehr-Petition zurückkommen.

Thomas Zysset, der vor einem Jahr das Präsidium der SP Bolligen übernommen hatte, wurde an der Hauptversammlung mit grossem Applaus in seinem Amt bestätigt. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden die ehemalige Parteipräsidentin Barbara Wirz sowie Nicole Walther. Neu in den Vorstand gewählt wurde Carmen Dölle-Welten. Die weiteren Mitglieder des Vorstandes sind: Helmut Baurecker, Beatrice Graber, Christian Kunz und unsere beiden Gemeinderäte Jon Duri Tratschin und Niklaus Wahli.

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Bantiger Post vom 18.3.2010

Grossratswahlen März 2010

Beatrice Graber, Vizepräsidentin der SP Bolligen führte mit dem ehemaligen Mitglied Beat Wegmüller ein Gespräch.

Beatrice Graber: Warum kandidierst du für den Grossen Rat?

Beat Wegmüller: Ich will etwas bewegen! Dazu gehört mein Einsatz für ein würdiges Alter sowie für bezahlbare Gesundheits- und Spitex-Leistungen. Durch meine langjährige Tätigkeit und Erfahrung im Alters- und Sozialbereich bin ich ein wirklicher «Seniorenlobbiyst».

Beatrice Graber: Was verbindet dich mit dem Thema Energie?

Beat Wegmüller: Ich achte auf einen sorgsamen Umgang mit Strom-, Gas- und Benzinverbrauch. Ich bin viel mit dem Velo unterwegs. Bauwillige, welche Gebäudesanierungen realisieren und erneuerbare Energien einsetzen, müssen gezielt honoriert werden.

Beatrice Graber: Hast du zum Thema Umwelt Anliegen?

Beat Wegmüller: Als aktiver Orientierungsläufer und Anstösser eines Gewässers ist eine intakte Natur für mich Lebensbedürfnis. Durch eine nachhaltige Raum- und Verkehrsplanung muss auch für die jüngere Generation ein bleibender Wert erhalten und geschaffen werden.

 


Beat Wegmüller präsidiert in diesem Jahr den
Grossen Gemeinderat Muri. Er ist in Stettlen aufgewachsen.
Bevor er nach Bolligen zog, leitete er mit seiner Ehefrau das
Alterswohnheim Steingrüebli in Ostermundigen.
Heute lebt der aktive achtfache Grossvater in Gümligen.

Mehr Informationen: www.bewegbar.ch

 

 


Bantiger Post vom 11.3.2010

Klares Nein zum Sozialabbau

Das Volk hat den Sozialabbauern ein klares Signal gegeben, dass es solide und verlässliche Sozialwerke will. Das Nein vom letzten Sonntag ist damit gleichzeitig eine Absage an weitere Abbauvorlagen. Die SP wird sich umso stärker gegen die geplanten Kürzungen bei der Arbeitslosenversicherung und bei der AHV wehren.

Das Abstimmungsresultat zur Senkung des Umwandlungssatzes und die Debatte im Zuge der Kampagne zeigen aber auch, dass es in der zweiten Säule einen grossen Handlungsbedarf gibt. Das Nein ist Ausdruck einer Vertrauenskrise gegenüber den Vermögensverwaltern und Lebensversicherern, die die 2. Säule zur eigenen Bereicherung missbrauchen.

Für die SP stehen vier Punkte im Vordergrund:

1. Es braucht in der zweiten Säule mehr Transparenz: Die Berater- und Vermögensverwalterszene haben die Pensionskassen zu einem Selbstbedienungsladen umfunktioniert. Dies gilt es nun zu korrigieren.

2. Es braucht strengere Anlagevorschriften: Investitionen in hochriskante Hedge-Fonds und strukturierte  Finanzmarktinstrumente sind zu verbieten. Hingegen braucht es mehr Möglichkeiten für Anlagen in Liegenschaften und Wohnbauten.

3. Es braucht eine Limitierung der Verwaltungskosten und der Gewinne: Die Gewinne der Lebensversicherer sollen beschränkt werden und die Verwaltungskosten gehören auf das vertragliche Niveau gesenkt.

4. Es braucht eine unabhängige Aufsichtsbehörde: Dringend notwendig ist eine klare Trennung zwischen gesetzgeberischer Tätigkeit und Aufsicht und darum eine neue unabhängige Aufsichtsbehörde.

Beatrice Graber

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Bantiger Post vom 25.2.2010

Eidgenössische Abstimmungen vom 7. März 2010

Ja zur Tierschutzanwalt-Initiative

Im Kanton Bern vollzieht der kantonale Veterinärdienst das nationale Tierschutzgesetz und ergreift gegen Fehlbare verwaltungsrechtliche Massnahmen. 90 Prozent aller Fälle können auf dieser Stufe erledigt werden. Wenn es aber zu einer Anzeige kommt, melden dies die Behörden vorbildlich dem Tierschutzverband. Dessen Dachverband kann alsdann – im Gegensatz zu den meisten anderen Kantonen – die Parteirechte des Tieres übernehmen. Der Kanton Bern ist also beim Tierschutz anderen Kantonen deutlich voraus.

Trotzdem begrüssen die bernischen Tierschutzorganisationen die Einführung eines Tieranwaltes, weil in dessen Dachverband diese ehrenamtliche Funktion längerfristig nicht gesichert ist. Kleinere Kantone haben überdies die Möglichkeit, eine überkantonale Tierschutzanwaltstelle zu schaffen. Auch muss diese Funktion nicht zwingend als Vollzeitmandat ausgeübt werden.

Ja zum Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen

Weil es bei der Forschung am Menschen um sehr sensible ethische Fragen geht, braucht es einheitliche Bestimmungen für die ganze Schweiz.

Nein zur BVG Revision (Mindestumwandlungssatz)

Weil die längere Lebenserwartung bereits bei der letzten Revision im 2005 mit der Senkung des Umwandlungssatzes von 7,2 auf 6,8 Prozent berücksichtigt wurde.

Beatrice Graber

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Bantiger Post vom 25.2.2010

Mithilfe bei der Steuererklärung

Alle Jahre wieder ist die Steuererklärung bei Ihnen eingetroffen. Fühlen Sie sich beim Ausfüllen der diversen Formulare unsicher oder haben Sie sonst Fragen zu dieser Materie?
Unsere Vertrauensleute stehen Ihnen kostenlos zur Verfügung am:

Donnerstag, 11. März 2010, von 15 bis 19 Uhr
im Reberhaus (Stockerenstube), Bolligen.

Ihre persönlichen Angaben werden absolut vertraulich behandelt.

Bitte mitbringen: Lohnausweis oder Rentenbescheinigung vom 2009, Zinsbescheinigung der Post- oder Bankkonti inkl. Vermögensstand per 31.12.2009, auch der Wertschriften. Bescheinigung der Säule 3a und der Lebensversicherung. Liste samt Belegen für getätigte Spenden, Kosten für Arbeitsweg, Weiterbildungs- und Berufskosten. Letzte Steuererklärung und Veranlagung.

Anmeldung erforderlich an Beatrice Graber,
Tel. 031 921 2617oder per E-Mail an: grabo@swissonline.ch.


Bantiger Post vom 18.2.2010

Eidg. Abstimmungen vom 7. März 2010

JA zum Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen

Heute sind die Kantone für die Regelung der Forschung am Menschen zuständig. Dieser Zustand ist unbefriedigend. Weil es bei der Forschung am Menschen um sehr sensible ethische Fragen geht, braucht es einheitliche Bestimmungen für die ganze Schweiz. Der von Bundesrat und Parlament vorgeschlagene Verfassungsartikel ist dazu das richtige Instrument. Er stellt sicher, dass der Mensch in seiner Würde und Persönlichkeit geschützt wird. Die Forschung am Menschen, die für die Entwicklung und Zulassung neuer Medikamente unerlässlich ist, wird weiterhin möglich sein. Es werden aber klare Grenzen gesetzt. Deshalb sagen wir JA zum neuen Verfassungsartikel!

NEIN zur Senkung des Umwandlungssatzes

Der Umwandlungssatz wurde bereits 2005 gesenkt. Eine weitere Senkung des Umwandlungssatzes und damit der Renten ist unangebracht und unnötig. Sie würde vor allem dazu dienen, die überrissenen Gewinne der Privatversicherungen weiterhin zu garantieren. Nur ein NEIN wird den notwendigen Druck erzeugen, damit der Gesetzgeber diese unhaltbaren Konstruktionsfehler in der zweiten Säule korrigiert!

SP Bolligen

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Bantiger Post vom 11.2.2010

Eidg. Abstimmungen vom 7. März 2010

NEIN zur BVG Revision (Mindestumwandlungssatz)

Die SP will keine unnötige und überstürzte Rentenkürzung von 10 Prozent in der 2. Säule. Die längere Lebenserwartung wurde bereits bei der letzten Revision im Jahre 2005 mit einer Senkung des Umwandlungssatzes von 7,2 auf 6,8 Prozent berücksichtigt. Die langjährigen Renditen werden nach der Finanzkrise weiterhin auf dem nötigen Niveau realisierbar sein.

Die Versicherungen kassieren insgesamt jährlich 4 Milliarden Franken oder 800 Franken pro versicherte Person für Verwaltungs- und Beratungskosten. Im Vergleich dazu: bei der AHV belaufen sich die Verwaltungskosten auf 25 Franken pro Person und Jahr! Privatversicherer und Beratungsfirmen sind die grossen Profiteure im Milliardengeschäft mit den Pensionskassengeldern. Es erstaunt deshalb nicht, dass die Privatversicherungen viel Geld in die Propaganda für die Herabsetzung des Umwandlungssatzes stecken.

Den Missbrauch mit unseren Pensionskassengeldern gilt es zu stoppen, bevor erneut die Versicherten zur Kasse gebeten werden! Um den dafür notwendigen politischen Druck aufzubauen, braucht es am 7. März ein NEIN zur BVG-Revision.

 

Weitere Abstimmungsempfehlungen für die Volksabstimmung vom 7. März 2010:

Volksinitiative
«
Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere»
(Tierschutzanwalt-Initiative)

Ja

Wollen Sie den Bundesbeschluss vom 25. September 2009 zu einem
Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen
annehmen?

Ja

Ihre SP Bolligen

 


2009


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Rückblick 2009 -> Archiv

 


2008


Pressestimmen zum «Change» in Bolligen:

Der Bund vom 27.12.2008

«Es isch düre»

Der Bund vom 18.12.2008

«Chrampferin» tritt ab

Berner Zeitung vom 26.11.08

Spätes Lob für Gemeindepräsidentin Kiener


Rückblick 2008 -> Archiv


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